Deichdog

Warum regnet es im August Sternschnuppen?

Zurzeit schauen viele Menschen nachts zum Himmel. Sie wollen eine Sternschnuppe sehen. Wer sie entdeckt, darf sich etwas wünschen. Das ist ein alter Brauch.

Immer um den 12. August leuchten Sternschnuppen bei uns auf. Dann kreuzt die Erde eine Staubspur, die ein Komet hinterlassen hat. Ein Komet ist ein riesiger Brocken aus Staub und Eis, der durchs Weltall rast. Der Komet, der im August für die Sternschnuppen sorgt, heißt „109P/Swift-Tuttle“. Die Schnuppen entstehen, weil kleine Staubteilchen aus der Staubspur von „109P/Swift-Tuttle“ in die Atmosphäre der Erde gelangen. Die Staubteilchen reiben sich dann mit Luftteilchen und verglühen. Die Luftteilchen werden so zum Leuchten gebracht. Das sehen wir dann für einen kurzen Moment.

Am Land
Den sogenannten Perseidenstrom können wir am besten außerhalb der Städte am Land sehen. Da ist es nicht so hell. Es leuchten viel weniger Lichter. Daher ist die Sicht in den Nachthimmel deutlich besser. Experten sagen, dass die Perseiden sehr schnelle Sternschnuppen sind. Sie sausen mit etwa 60 Kilometern pro Sekunde herab. Wir können sie mit bloßen Augen sehen, ein Teleskop brauchen wir nicht. Damit es bequem ist und der Nacken nicht wehtut, empfehlen Fachleute, sich in einen Liegestuhl zu legen und einfach abzuwarten. Mit ein bisschen Glück können wir dann eine Sternschnuppe am Himmel entdecken.

Sternbild Perseus
Ihren Namen haben die Sternschnuppen im August vom Sternbild Perseus. Von dort scheinen sie zu kommen. Früher glaubten die Menschen, die Sternschnuppen seien die Tränen des Heiligen Laurentius, der gefoltert worden war. Daher werden die Sternschnuppen auch Laurentiustränen genannt.

Alter Brauch
Ein alter Brauch sagt: Wer eine Sternschnuppe am Himmel entdeckt, darf sich etwas wünschen. Der Wunsch soll zu Ende gedacht sein, bevor die Sternschnuppe wieder erlischt.

(Foto: Pixabay/Open Clipart-Vectors)

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